Roland Michaelis Rechtsanwalt Fachanwalt f. Bau- und Architektenrecht
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Die Kanzlei

Rechtsanwalt

Eine vielseitige, leistungsstarke Rechtsanwaltskanzlei, hauptsächtlich im Zivilrecht und im Besonderen auf dem Gebiet des privaten Baurechts, des Wohnungs- und Gewerbemietrechts sowie des Arbeitsrechts tätig, für die die Betreuung des Mandanten ein sehr wichtiger Faktor ist, stellt sich vor.

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

Wegen besonderer Kenntnisse und Erfahrungen wurde Rechtsanwalt Roland Michaelis im Jahr 2006 Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht. Er ist zudem Mitglied im Berliner Anwaltsverein, im Deutschen Anwaltsverein (DAV), in der Arbeitsgemeinschaft Baurecht sowie in der Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im DAV.

Neues vom BGH

Urteil vom 22.02.2018 -
VII ZR 46/17

1. Der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, kann im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs statt der Leistung (kleiner Schadensersatz) gegen den Unternehmer gemäß § 634 Nr. 4, §§ 280, 281 BGB seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung).
2. a) Der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, kann den Schaden in der Weise bemessen, dass er im Wege einer Vermögensbilanz die Differenz zwischen dem hypothetischen Wert der durch das Werk geschaffenen oder bearbeiteten, im Eigentum des Bestellers stehenden Sache ohne Mangel und dem tatsächlichen Wert der Sache mit Mangel ermittelt. Hat der Besteller die durch das Werk geschaffene oder bearbeitete Sache veräußert, ohne dass eine Mängelbeseitigung vorgenommen wurde, kann er den Schaden nach dem konkreten Mindererlös wegen des Mangels der Sache bemessen.
b) Der Schaden kann in Anlehnung an § 634 Nr. 3, § 638 BGB auch in der Weise bemessen werden, dass ausgehend von der für das Werk vereinbarten Vergütung der Minderwert des Werks wegen des (nicht beseitigten) Mangels geschätzt wird. Maßstab ist danach die durch den Mangel des Werks erfolgte Störung des Äquivalenzverhältnisses.
....

Urteil vom 17. Mai 2018 -
VII ZR 92/16

BauFordSiG § 1 Abs. 1, Abs. 3; BGB § 823 Abs. 2 Bf
Empfänger von Baugeld im Sinne von § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 BauFordSiG ist jede Person, die für das Versprechen einer Leistung im Zusammenhang mit der Herstellung eines Baues oder Umbaues eine Vergütung erhält und andere Unternehmer aufgrund eines Werk-, Dienst- oder Kaufvertrags an der Erfül-lung ihrer Leistungsverpflichtung beteiligt. Dabei genügt es, wenn sich das Versprechen der Leistung nur auf einzelne Teile des Baues oder Umbaues bezieht. In diesem Fall ist der (Nach-)Unternehmer grundsätzlich nach § 1 Abs. 1 Satz 1 BauFordSiG verpflichtet, die erhaltene Vergütung zugunsten der von ihm einbezogenen "anderen Unternehmer" zu verwenden. Diese Ver-pflichtung besteht unabhängig davon, wie viele (Nach-)Unternehmer vor dem Baugeldempfänger in einer Leistungskette tätig waren.


Die Web-Akte

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Einführung zum neuen Bauvertragsrecht 2018

Das Werkvertragsrecht ist seit dem 01.01.2018 um neue, spezielle Vorschriften ergänzt worden. Hierbei handelt es sich um Regelungen zum Bauvertrag, Verbraucherbauvertrag, Architekten- und Ingenieurbauvertrag und dem Bauträgervertrag.

Lesen Sie hier eine Einführung.

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